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Sprachen lernen von klein auf PDF Nyomtatás E-mail
Írta: Mária   
2014. május 25. vasárnap, 17:03

Sprachen lernen von klein auf: Zweisprachigkeit im Elternhaus

von Christoph Gollub

In diesem Artikel möchten wir Ihnen die häufigsten Vorbedingungen aufzeigen, unter denen Kinder von Geburt ganz selbstverständlich zwei oder mehr Sprachen lernen.

Wie Sie bereits in einem früheren Blog-Artikel erfahren haben, ist der Spracherwerb unter simultanen und natürlichen Bedingungen besonders erfolgversprechend für den Erwerb zweier (zumindest annähernd) gleich stark ausgeprägter Erstsprachen, so dass man bei solchen Kindern von zwei Muttersprachen reden kann.

In der Literatur werden fünf unterschiedliche Konstellationen beschrieben, nach denen ein Kind unter natürlichen Bedingungen zwei oder mehr Sprachen von klein auf erlernen kann.

Vorweg noch etwas zu den Tabellen, die Sie unten sehen:

Als Sprachen werden dort jeweils Deutsch und Französisch aufgeführt (im Falle der dreisprachigen Erziehung auch noch zusätzlich Englisch). Diese Sprachen sollen hier nur als Beispiele dienen. Selbstverständlich sind auch andere Sprachen für diese (idealtypischen) Konstellationen denkbar.

1. Jeder Elternteil spricht in seiner Sprache mit dem Kind

Wenn Kinder zweisprachig erzogen werden, ist die folgende Konstellation eine der häufigsten: Beide Elternteile sprechen von Geburt des Kindes an ausschließlich in ihrer eigenen Sprache mit dem Kind. Die Umgebungssprache (also meist die Landessprache) entspricht in diesem Beispiel der Sprache eines Elternteils.

Erstsprache der Mutter:

Erstsprache des Vaters:

Sprache der Umgebung:

Deutsch

Französisch

spricht mit dem Kind:

spricht mit dem Kind:

Deutsch

Deutsch

Französisch

Bereits im Jahre 1913 wurde das hier angewandte Prinzip ?une personne, une langue? (eine Person, eine Sprache) in der Literatur erwähnt und nach der untersuchten Familie, der Familie Ronjat, benannt. In linguistischer Fachliteratur finden Sie diese Situation also unter dem Begriff ?Prinzip von Ronjat?.

Bis heute gilt diese Herangehensweise, sein Kind zweisprachig zu erziehen, als besonders erfolgversprechend. Dennoch gibt es auch andere Konstellationen, nach denen eine zwei- oder gar mehrsprachige Erziehung erfolgreich gelingen kann:

2. Beide Eltern sprechen in einer anderen Sprache als die Umgebung

Die folgende Konstellation ist zunächst dieselbe, wie die zuvor beschriebene: Beide Elternteile sprechen unterschiedliche Erstsprachen und die Umgebungssprache ist die eines Elternteils.

Erstsprache der Mutter:

Erstsprache des Vaters:

Sprache der Umgebung:

Deutsch

Französisch

spricht mit dem Kind:

spricht mit dem Kind:

Deutsch

Französisch

Französisch

Der Unterschied besteht darin, dass beide Eltern in derjenigen Sprache mit dem Kind sprechen, die nicht die der Umgebung ist. Dies bedeutet, dass der Spracherwerb räumlich getrennt ist:

Während das Kind im Elternhaus die eine Sprache hört und lernt, erwirbt es im Umgang mit Spielkameraden, im Kindergarten, im Kontakt zu anderen Erwachsenen etc. die Sprache seiner Umgebung.

3. Beide Elternteile haben eine gemeinsame Erstsprache, die nicht die Umgebungssprache ist

Diese Konstellation ist typisch für Eltern, die gemeinsam als Migranten in ein anderes Land gekommen sind. Sie sprechen beide eine gemeinsame Sprache und geben diese an ihr Kind weiter. Die Sprache der Umgebung, also die Landessprache, ist dabei in aller Regel eine andere:

Erstsprache der Mutter:

Erstsprache des Vaters:

Sprache der Umgebung:

Französisch

Französisch

spricht mit dem Kind:

spricht mit dem Kind:

Deutsch

Französisch

Französisch

Bei dieser Konstellation gilt als besonders förderlich, wenn die Eltern möglichst ausschließlich in ihrer Erstsprache mit dem Kind sprechen und es darüber hinaus frühzeitig in einen intensiven Kontakt mit der Landessprache kommt.

4. Sowohl beide Elternteile als auch die Umgebung sind zweisprachig

Dieses Fallbeispiel ist in der Realität recht häufig in zweisprachigen Ländern oder Regionen zu finden. Als Beispiel für eine solche französisch-deutsche Umgebung ist etwa der schweizerische Kanton Freiburg/Fribourg zu nennen, wo beide Sprachen weitgehend gleichberechtigt nebeneinander verwendet werden und die Bevölkerung in aller Regel auch beide Sprachen beherrscht.

Erstsprachen der Mutter:

Erstsprachen des Vaters:

Sprachen der Umgebung:

Französisch/Deutsch

Französisch/Deutsch

spricht mit dem Kind:

spricht mit dem Kind:

Französisch/Deutsch

Französisch/Deutsch

Französisch/Deutsch

Hier steht das Kind von Anfang an in engem Kontakt zu zwei Sprachen, die es bei den Eltern, aber auch überall sonst in seiner Umgebung hört.

Da beide Sprachen in aller Regel auf einem hohen Niveau gesprochen werden, da die meisten Bewohner der Region ebenfalls zweisprachig aufgewachsen sind, lernt das Kind ebenfalls beide Sprachen intensiv und gleichberechtigt.

5. Sprachen der Mutter, des Vaters und der Umgebung sind verschieden

Bei dieser Konstellation sprechen beide Elternteile in ihren unterschiedlichen (Erst-)Sprachen zu dem Kind, während die Sprache der Umgebung, in der das Kind aufwächst, gleichfalls eine andere (dritte Sprache) ist.

Erstsprache der Mutter:

Erstsprache des Vaters:

Sprache der Umgebung:

Englisch

Französisch

spricht mit dem Kind:

spricht mit dem Kind:

Deutsch

Englisch

Französisch

Damit das Kind alle drei Sprachen annähernd gleichermaßen gut lernen kann, ist es hier besonders wichtig, dass beide Elternteile konsequent in ihren jeweiligen Sprachen mit dem Kind reden, ihm viel vorlesen und vorsingen und das Kind zudem bereits früh an die Landessprache des Umfelds herangeführt wird, beispielsweise durch das natürliche Sprachlernen in der Kinderkrippe.

Mehr Informationen

Wenn Sie das Thema der zweisprachigen Erziehung interessiert, finden Sie in den kommenden Wochen weitere lesenswerte Artikel auf diesem Blog von Sprachenlernen24, die sich noch eingehender mit diesem Themengebiet auseinander setzen und Ihnen praktische Tipps an die Hand geben, wenn auch Sie Ihr Kind zweisprachig erziehen möchten.

(www.sprachenlernen24-blog.de)

 

Módosítás dátuma: 2014. május 25. vasárnap, 17:17
 
Tanzgarten PDF Nyomtatás E-mail
Írta: Mária   
2013. április 18. csütörtök, 12:55

Tanzgarten

jeden Mittwoch im Schuljahr für Kinder ab 3 Jahre

Musik weckt Kräfte in uns, löst Gefühle aus, die wir in Tanz und Bewegung umsetzen können. Musik ist ursprünglich und zum Menschen zugehörig. Ohne Musik können wir nicht leben. Wir drücken uns durch Musik aus und Musik drückt sich durch uns aus. Sie sorgt für Ausgleich und Wohlbefinden, kann beruhigen und Angst vertreiben. Sie übermittelt auch Kultur und Werte, Geschichten und Erinnerungen. Diesen Schatz wollen wir unseren Kindern zugänglich machen, natürlicherweise in den Alltag integrieren und entdecken. Wir werden deutsche und ungarische Kinderlieder hören und lernen, ebenso traditionelle Tänze. Wir werden verschieden Bewegungs- und Tanzformen ausprobieren und frei improvisieren. Kinder brauchen die Möglichkeit, Bewegungen zu probieren und sie so zu erlernen. Auch die des Alltags. Dafür braucht es Platz und Freiraum. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und kognitiven Fähigkeiten, so sind nach heutigem Stand der Forschung das Abstraktions- und Vorstellungsvermögen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Lernen und Intelligenz mit der Fähigkeit körperlicher Bewegung eng verbunden.

Módosítás dátuma: 2014. július 02. szerda, 19:59
 


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